Die Entwicklung....

Ein Jahr lang haben wir ihn jeden Abend longiert, er lief fast immer, auf die Größe des Longekreises umgerechnet, ca. 17 – 23 km. Man sagt dem Friesen nach, dass sie schwach auf der Lunge wären, das konnte man von Agelan jetzt nicht mehr behaupten.

Die Art wie wir ihn longierten, die Technik und auf was wir achten sollten, haben wir von Anton gelernt. Nach alter Schule, wo das Pferd lernt, sich in die Hand zu begeben, sein Gleichgewicht zu finden, lernt sich zu dehnen und seinen Rücken zu wölben. Für Agelan ein schwieriges Unterfangen, da Friesen durch ihren Körperbau dafür nicht prädestiniert sind, oft einen zu weichen Rücken und einen hoch aufgesetzten Hals haben. Aber er hat gelernt damit umzugehen, soweit es für ihn, als Friese, körperlich möglich ist.

Agelan und Marlene
Agelan und Marlene

Heute haben wir ihn 17 Jahre. Ich habe mit ihm, unterrichtet von Anton Tucek reiten gelernt. Agelan hat sich sehr schön entwickelt, ist ein heftiger aber total ehrlicher und braver Hengst. Ich musste lernen, dass ein Hengst immer Hengst und kein Schmusetier ist, das man mit Samthandschuhen anfasst und in eine Glasvitrine stellt.

Wir waren, mit der Showgruppe Moments in Black, http://www.momentsinblack.at/ auf vielen tollen Auftritten, auf allen großen Pferdemessen in Österreich, in Schönbrunn, am Rathausplatz, in Schloss Hof. An dieser Stelle: Barbara Simon, vielen vielen Dank, daß ich durch Dich diese Möglichkeit habe!

 Agelan war auch beim Weltrekord für die grösste Friesenquadrille der Welt dabei und steht im Guinnes Buch der Rekorde.

Wir haben einige Dressurturniere gewonnen und Pokale von Geschicklichkeitsbewerben nach Haus getragen.  

Ich habe meinen Entschluss nie bereut mich für diesen Friesen zu entscheiden.

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